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Hauptübung der Neureuter Feuerwehr

Bei Heißarbeiten auf dem Flachdach einer Kindertagesstätte in Kirchfeld-Nord in Karlsruhe-Neureut kommt es am 11.05.2019 zu einer Explosion mit Brand des Flachdaches und der Brand beginnt sich durch die Dachkonstruktion in die Räumlichkeiten der Kita auszubreiten. Ein Arbeiter auf dem Dach wird durch die Explosion schwer verletzt und zwei Kinder werden in den Gruppenräumen vermisst und eine Kleingruppe mit Betreuerin ist in einem Werkraum der Kita eingeschlossen.

Zum Glück handelt es sich hierbei nur um die Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe, Abteilung Neureut. Gegen 14:00 Uhr rücken die Männer und Frauen der Neureuter Wehr mit dem Löschzug (zwei Löschfahrzeuge und eine Drehleiter) zur Übung an. Sofort werden von der Einsatzleitung eine Brandbekämpfung von außen auf das Dach angeordnet und die Rettung des Verletzen auf dem Dach mit der Drehleiter eingeleitet. Parallel dazu gehen drei Trupps unter Atemschutz in die Kita vor, um die vermissten Kinder zu suchen. Schon nach kurzer Zeit konnten die beiden vermisste Kinder gefunden und gerettet werden. Auch die Kleingruppe im Werkraum konnte über ein Fenster in Sicherheit gebracht werden.





Zusätzlich kam noch der Gerätewagen Logistik zum Einsatz. Mit diesem Fahrzeug wurde eine ca. 300 m lange Wasserleitung von einem Hydranten verlegt, denn als Übungsannahme waren die Hydranten in unmittelbarer Umgebung nicht nutzbar.

Unterstützt wurden die Floriansjünger von 10 Kameradinnen und Kameraden des DRK Ortsverein Neureut. Das DRK war mit drei Fahrzeugen vor Ort und kümmerte sich um die Geretteten.

Nach ungefähr einer halben Stunde konnte der Einsatzleiter der Übungsleitung melden, dass alle vermissten Personen gerettet wurden und das Feuer gelöscht sei.

Die Übung wurde von zahlreichen interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie Vertreterinnen und Vertreter des Neureuter Ortschaftsrat beobachtet, die es sich auch nicht von einem kurzen Regenschauer nehmen ließen, ihrer Neureuter Feuerwehr bei der Übung zuzuschauen.

Von der Branddirektion Karlsruhe war Stefan Weber vor Ort und konnte sich von der Einsatzbereitschaft und Leistungsstärke der Abteilung Neureut ein Bild machen. Bei der Übungskritik zeigte sich Weber beeindruckt von der für einen Löschzug doch sehr komplexen Lage und attestierte uns eine professionelle Abarbeitung mit nur sehr wenigen Anmerkungen, wo man noch besser werden könne.

Wir möchten uns hier ausdrücklich und herzlich bei der Kita „Kirchfeldmäuse“ für die Nutzung der Räumlichkeiten für unsere Übung bedanken. Gefreut hat uns auch, dass sogar die Leitung als Statistin bei unserer Übung mitgewirkt hat.

Auch ein Dank geht an unsere Kameradinnen und Kameraden vom DRK Neureut für die Mitwirkung bei unserer Hauptübung.

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Falschparker behindern Rettungskräfte

Jeder Autofahrer kennt die Situation: Falsch abgestellte Fahrzeuge machen die Straße zum Nadelöhr, zugeparkte Ecken lassen einen kaum um die Kurve kommen und versperren zudem die Sicht. Was im normalen Straßenverkehr schon ärgerlich ist, behindert im Notfall Feuerwehr oder Rettungsdienste.

Wenn die Frauen und Männer der Feuerwehr zu einem Einsatz alarmiert werden muss es schnell gehen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge auf ihrer Anfahrt zum Einsatz durch parkende Fahrzeuge behindert werden. Dadurch geht wertvolle Zeit für die Rettung von Menschenleben verloren.

Die Fahrzeuge der Feuerwehr sind meist größer als andere Fahrzeuge. Die Größe und der Aufbau der Feuerwehrfahrzeuge haben Auswirkungen auf die Wendigkeit eines solchen Fahrzeugs im Straßenverkehr. Deshalb ist die Feuerwehr auf die Rücksicht anderer Verkehrsteilnehmer angewiesen. Speziell in Wohngebieten behindern jedoch parkende Fahrzeuge oft die Zufahrt.



In diesem Zusammenhang bittet Ihre Feuerwehr darum:
  • Halten Sie gekennzeichnete Freiflächen und Fahrwege für die Einsatzfahrzeuge immer frei.
  • Parken Sie nicht an Kreuzungen und Einmündungen.
  • Ihr Auto muss so geparkt werden, dass jederzeit Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr freie Durchfahrt haben.
  • Damit die Fahrzeugtüren geöffnet und die Fahrzeugbeladung entnommen werden kann, ist eine Mindestdurchfahrtsbreite von drei Metern nötig.
  • Blockieren Sie keine mit dem Zusatzschild „Feuerwehrzufahrt“ gekennzeichneten Zufahrtswege und Stellflächen. Entsprechend gekennzeichnete Rettungswege müssen immer freigehalten werden.
         
  • Halten Sie Hydranten auf den Straßen und Gehwegen frei. Unterflurhydranten erkennt man an den ovalen Schachtdeckeln mit der Aufschrift „Hydrant“. Parkt ein Auto auf diesen, kann die Feuerwehr kein Löschwasser entnehmen und muss den nächsten Hydranten suchen – das kostet viel Zeit.
         

© Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg

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Für ein sicheres Grillvergnügen

Nach den „Eisheiligen“ beginnt spätestens mit den Pfingstferien die Grillsaison. Damit diese für alle zum gelungenen Freizeiterlebnis und nicht zum Desaster wird, empfiehlt der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg um Beachtung einiger Grundregeln.


Wenn diese Ratschläge beachtet werden, steht einer vergnüglichen und unfallfreien Grillparty nichts mehr in Wege:

  • Wählen Sie einen standfesten und sicheren Standplatz für den Grill und halten Sie Abstand zu brennbaren Stoffen wie Lampions, Girlanden, etc. Ein Sicherheitsabstand von 2-3 Metern ist das Mindestmaß!
  • Zum Anzünden des Grills verwenden Sie Trockenbrennstoffe oder Grillanzünder, niemals jedoch brennbare Flüssigkeiten. Gießen Sie insbesondere keinen Spiritus o.ä. in den Grill! Fachen Sie das Feuer nicht mit Preßluft oder gar mit Sauerstoff an!
  • Halten Sie Löschmittel bereit! Ein Feuerlöscher oder Eimer Wasser hilft Entstehungsbrände zu bekämpfen.
  • Kinder dürfen nicht unbeaufsichtigt mit dem Grill hantieren.
  • Tragen Sie beim Hantieren am Grill keine Synthetik-Kleidung. Diese kann schlagartig Feuer fangen!
  • Nach dem Grillen löschen Sie die Glut ab. Füllen Sie niemals heiße Asche in Müllgefäße.
  • Wenn Sie in einer Grillstelle im Freien grillen, decken Sie die Glut vollständig mit Erde ab, damit der Wind sie nicht forttragen kann.
  • Zur Vermeidung von Waldbränden ist für Feuer außerhalb befestigter Grillplätze vom Waldrand ein Sicherheitsabstand von 300 Metern gesetzlich vorgeschrieben.

Bei Unfällen oder Bränden rufen Sie die Feuerwehr über Telefonnummer 112. Wir wünschen guten Appetit und eine unfall- und schadenfreie Grillsaison!

© Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg

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Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber an Siegbert Kohl verliehen

Im Rahmen der Versammlung des Stadtfeuerwehrverbandes Karlsruhe, wurde Oberbrandmeister Siebert Kohl mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet.

Diese Auszeichnung verleiht der Deutsche Feuerwehrverband unter anderem für hervorragende Leistungen im Feuerwehrwesen. Siebert Kohl hat sich seit seinem Eintritt in die Jugendfeuerwehr Neureut 1972 und nach der Übernahme in die Einsatzabteilung im Jahre 1976 auf vielfältige Weise bei der Neureuter Feuerwehr engagiert. Seit 1987 gehört er ununterbrochen dem Abteilungssausschuss an. Von 1987 bis 1997 war er stellvertretender Abteilungskommandant. Er ist ausgebildeter Zugführer und leitet als Gruppenführer die Gruppe 8 der Neureuter Feuerwehr. Über viele Jahre trainierte er die Neureuter Gruppen für die Abnahme der Feuerwehr-Leistungsabzeichen. Selbstredend hat er auch selbst die Feuerwehr-Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold erworben. Regelmäßig ist Siegbert Kohl für die Planung des Personaleinsatzes bei der Absicherung der Badischen Meile verantwortlich.

Wir gratulieren Siegbert Kohl für diese besondere Auszeichnung.

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Horst Sattler am 9. März 2019 im Alter von 85 Jahren verstorben

Horst Sattler und die Neureuter Feuerwehr, zwei Dinge, die man sich isoliert voneinander nicht vorstellen kann. Er formte und prägte die Feuerwehr nicht nur während der 35 Jahre, in denen er ihr als Kommandant vorstand. Auch nach seiner aktiven Feuerwehrzeit war er stets am Geschehen interessiert und half als treuer Ratgeber mit, die Feuerwehr Neureut auf dem richtigen Kurs zu halten. Für viele Jahre fungierte er als Altersobmann in Neureut und in der Gesamtstadt. Über die Grenzen Neureuts hinaus brachte sich Horst Sattler in vielfältiger und beispielhafter Weise in das Feuerwehrwesen in Baden-Württemberg ein und gestaltete es aktiv mit. Bis zur Eingemeindung Neureuts zur Stadt Karlsruhe war er auch im Landkreis Karlsruhe in verschiedenen Funktionen tätig.

Horst Sattler trat 1952 in die Freiwilligen Feuerwehr Neureut ein. Nachdem er sich bei verschiedenen Lehrgängen fortgebildet hatte und Aufgaben, wie z.B. den Aufbau einer Löschgruppe im Ortsteil Kirchfeld oder das Amt des Schriftführers übernommen hatte, wurde er bereits nach 10 Jahren im Alter von 28 Jahren zum Kommandanten gewählt und gleichzeitig zum Hauptbrandmeister befördert.

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